Social Media macht trotzdem nicht glücklich


26 Jun
26Jun

Eine Langzeitstudie hat sich mit der Wechselwirkung von Social-Media-Nutzung und persönlicher Zufriedenheit beschäftigt. Die Effekte wirken auf Jungen und Mädchen unterschiedlich. Glücklich machen soziale Medien aber nicht.

Die persönliche Lebenszufriedenheit und Nutzung von sozialen Medien beeinflussen sich in kaum messbaren Größenordnungen. Eine ganz schwache Wechselwirkung sei zu finden, wenn man Tendenzen suche, heißt es in einer Langzeitstudie der Universitäten Oxford und Hohenheim. So steigt der Social-Media-Konsum in ganz leichtem Maße bei sinkender Lebenszufriedenheit, was sich eher bei Mädchen als bei Jungen auswirkt.

Die Auswertung der Daten ergab, dass sich Lebenszufriedenheit zu unter einem Prozent auf die Nutzung sozialer Medien zurückführen lässt. Einen ähnlich großen Einfluss auf das Wohlbefinden der jugendlichen Probanden hatte das Abendessen mit oder ohne die Eltern. Die 5.492 Teenager hatten bis zu acht Jahre lang regelmäßig angegeben, wie viel Zeit sie an normalen Schultagen mit Social Media verbrachten und wie hoch ihre gegenwärtige Lebenszufriedenheit sei.

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