Warum es ohne Visitenkarte einfach nicht geht


26 Jun
26Jun

Digitalisierung überall, nur eine kleine Karte trotzt der technologischen Entwicklung: die Visitenkarte. An ihr führt auf Messen und Veranstaltungen kein Weg vorbei.

Die Kommunikation im Job hat sich im Laufe der Jahre deutlich gewandelt. Dennoch ist es nach wie vor alles andere als ungewöhnlich, wenn plötzlich eine verstaubte Visitenkarte aus dem Portemonnaie gezückt wird. Die kleinen Kärtchen sind heute, nach einem kurzen Tief, wieder eines der wichtigsten Tools für neue Kontakte.

Der Markt boomt wieder, überall steigt die Nachfrage nach Visitenkarten, überall sprießen neue Anbieter aus dem Boden – seien es hochwertige Manufakturen oder bekannte Online-Anbieter, die neben Postern und Flyern auch Visitenkarten mit wenig Aufwand drucken. Unklar ist jedoch, wie viele Visitenkarten in Deutschland pro Jahr gedruckt werden. Das ließe sich nicht bestimmen, sagt der Bundesverband Druck und Medien.

Aus der Branche selbst heißt es, vor allem die Nachfrage nach hochwertigen und außergewöhnlichen Lösungen steige. Besonders das Premium-Segment würde profitieren, wobei die Anzahl an gedruckten Karten und die Anzahl an Druckaufträgen selbst gleichermaßen stiegen. Inzwischen seien Visitenkarten die größte Produktkategorie für manche Druckereien, noch vor Flyern, Postkarten und Werbebannern – möglicherweise eine Folge der steigenden Anzahl an Start-ups und Selbstständigen.

In größeren Unternehmen ist man sich dagegen unsicher, wie die Zukunft der Visitenkarte aussieht. Viele hatten sie bereits abgeschafft und auf papierlose Arbeitsweisen verwiesen. Doch die Visitenkarte feierte ihr Comeback, einfacher ist das Kontakteknüpfen einfach nicht möglich. Und digitalisiert werden sie ja auch in gewisser Hinsicht: QR-Codes sind kein Neuland mehr.

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